WIE KANN MAN EINE WINDE AN EINEM GERÜST MONTIEREN?

Das Thema Winden ist sehr breit. Sie können im Gerüstbau vielfältig verwendet werden.
Die Typische Gerüstwinden mit  eine Tragfähigkeit bis 150 kg können direkt an der Gerüststruktur montiert werden. Die Montageweise einer Winde ist vom Hersteller festzulegen. Die allgemeinen Regeln besagen jedoch, dass die Winde mit einem langen Anker und einer zusätzlichen Verstrebung zu verankern ist. Beziehungsweise ist die Schnur, an der die Winde montiert ist, mit einem dreieckigen Anker (V) in einem Knoten, wo sich die Winde befindet, und in einem Knoten darunter zu verankern.  Eine alte Montageregel besagt jedoch, dass der gesamte Transportsteig  mit einem dreieckigen Anker von unten nach oben zu verankern ist. Diese bietet  eine viel größere Sicherheit bei der Verwendung der Winde.

Der Benutzer der Winde soll mindestens 4 Meter vom Windenseil entfernt stehen (damit er die gezogene Last und das Gerüst selbst beobachten kann). Die beliebteste Winde auf dem Markt ist die GEDA 120s.

Bitte denken Sie daran, dass die Person, die eine elektrische und mechanische Winde bedient, entsprechend ausgebildet werden und über eine Zulassung der Technischen Inspektionsbehörde verfügen soll.

MUSS ICH IMMER EIN RAHMENGERÜST VERANKERNEN?

Fassadengerüste gehören zur Gruppe der Wandgerüste. Damit sie stabil stehen,  müssen sie am Gebäude (an der Baustruktur) befestigt werden. Die Stabilität eines Gerüsts kann durch Verankerung am Gebäude sichergestellt werden. Es gibt 3 Arten von Ankern:
- kurze Verankerung (Anker), die am inneren Rahmenständer befestigt ist - sie überträgt Kräfte senkrecht zur Fassade
- lange Verankerung , die durch zwei Rahmenständer befestigt ist - sie überträgt Kräfte sowohl senkrecht als auch horizontal zur Fassade
- dreieckige Verankerung - zwei kurze Anker, die am Innenständer des Gerüstrahmens in einem Winkel von 45 Grad zur Fassade befestigt sind.

Detailierte Anweisungen sowohl zur Ausführung der Verankerung als auch zur typischen Verteilung und Stärke der Anker sind jeweils in der Montageanleitung enthalten.

Alternativ zur Verankerung des Gerüsts kann die Gerüstbasis und das Gerüst selbst erweitert werden, um ein entsprechendes Verhältnis zwischen der Höhe und der Breite der kürzesten Seite sicherzustellen, so dass die maximale Höhe das Dreifache der kürzesten Seite der Gerüstbasis beträgt (nach PN-M-47900-2: 1996 beträgt die maximale Höhe das Vierfache der kürzesten Seite der Gerüstbasis) - dies gilt nicht für Gerüste, die mit einem Netz und einer Plane bedeckt sind sowie für Gerüste, an denen Konsolen, Schutzdächer, Winden usw. angebracht sind.

BEDÜRFEN DIE AUFGEBAUTEN UND ABGENOMMENEN GERÜSTE EINER ÜBERPRÜFUNNG? WENN JA, WELCHE INSPEKTIONEN DER GERÜSTE SIND NOTWENDIG?

Die Antwort auf diese Frage ist absolut positiv. Bei allen aufgebauten Gerüsten ist eine regelmäßige Überprüfung erforderlich. Je länger ein Gerüst in Gebrauch ist,  umso detaillierter soll eine Inspektion werden.  Eine Inspektion soll immer nach einem starken Wind, Niederschlag und anderen negativen Faktoren, die eine Gefahr für die anstehenden Arbeiten darstellen können, durchgeführt werden.  Inspektionen sind auch dann durchzuführen, wenn die Gerüstarbeiten länger als 10 Tage unterbrochen werden. Die Vorschriften sehen vor, dass Inspektionen mindestens einmal im Monat durchgeführt werden müssen. Die Art und der Umfang und Kontrolltätigkeiten sind jedoch immer in der Montage- und Betriebsanleitung festgelegt.  Für die Durchführung der Inspektionen ist der Bauleiter oder ein beauftragter Mitarbeiter (eine qualifizierte Person) verantwortlich.

Der Inspektionsumfang für das Gerüst PD70 sieht wie folgt aus:

1.) Tägliche Inspektionen:
Tägliche Inspektionen sind von Personen, die das Gerüst benutzen, d. heißt von den Mitarbeitern, die auf dem Gerüst arbeiten, durchzuführen.
Bei einer täglichen Inspektion ist Folgendes zu überprüfen:
a) ist das Gerüst nicht beschädigt oder verformt?
b) ist das Gerüst richtig verankert?
c) sind die elektrischen Leitungen richtig isoliert und berühren sie die Konstruktion des Gerüsts nicht?
d) sind die Arbeits- und Kommunikationsplattformen in gutem Zustand (sind die  Plattformen sauber und im Winter: sind die die Plattformen rutschfest abgesichert?),
e) traten keine Erscheinungen auf, die sich die Sicherheit des Gerüsts negativ auswirken?

2.) Regelmäßige Inspektionen:
Regelmäßige Inspektionen sind alle 10 Tage durchzuführen.  Sie sind von einem  einem Gerüstinstandsetzer oder von einem einem technischen Facharbeiter, z.B. von einem Vorarbeiter oder Bauleiter durchzuführen.  Zweck einer regelmäßigen Inspektion ist zu überprüfen, ob an der gesamten Gerüststruktur keine Änderungen vorhanden sind,  die zu einer Baukatastrophe führen können oder eine Gefahr für den Gerüstbetrieb darstellen können.

3.) Ad-Hoc Inspektionen:
Ad-Hoc Inspektionen sind immer nach einer Unterbrechung des Gerüstbetriebs von mehr als 2 Wochen und nach jedem Sturm mit einer Windstärke über 6 in der Beaufort-Skala ( 12 m/s) durchzuführen.  Eine Ad-Hoc Inspektion ist unter Beteiligung eines Vorarbeiters und Bauaufsichtsinspektors durchzuführen.  Diese Inspektion kann von der Bauaufsichtsbehörde jederzeit angeordnet werden. Die festgestellten Mängel sollen nach jeder Überprüfung vor Arbeitsantritt  behoben werden. Für die Durchführung der Inspektionen ist der Bauleiter oder ein von ihm beauftragter Mitarbeiter verantwortlich.  Die Ergebnisse der regelmäßigen und Ad-Hoc Inspektionen sind ins Bautagebuch von den für die Überprüfung zuständigen Personen festzuhalten.

MUSS JEDES GERÜST ABGENOMMEN WERDEN?

JA! Jedes Gerüst muss nach der Montage und vor Inbetriebnahme abgenommen werden.  Die Abnahme des Gerüstes ist vom Bauleiter (mit einer Zulassung in der Bauindustrie) durchzuführen.  Eine für die Montage der Gerüstes zuständige Person (Firma) übergibt das Gerüst zur Nutzung. Das Gerüst wird anschließend vom Bauleiter überprüft und abgenommen, was mit einerm entsprechenden Eintrag im Bautagebuch oder in einem speziellen Gerüstabnahmebericht zu bestätigen ist.  Eine Berichtvorlage ist häufig der Montageanleitung zu entnehmen (z.B. Gerüstmontageanleitung für PD 70/100, Seite 30). Im Gerüstabnahmebericht sind wesentliche Angaben: zuständiger Gerüstbauer, Gerüstbenutzer, Nutzlast usw. festzuhalten.  Die detaillierten Anforderungen zum Inhalt eines Gerüstabnahmeberichtes sind in Art. 110 der Verordnung des Infrastrukturministers über den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Bauarbeiten (2003) enthalten.  In den Vorschriften ist es jedoch nicht genau festgelegt, wer für die Abnahme eines Gerüstes zuständig ist, falls keine Baugenehmigung sondern nur eine Bauanzeige oder Baubenachrichtigung vorliegt.  Nach den europäischen Richtlinien soll dies eine qualifizierte Person sein.

WIE BAUE ICH DAS GERÜST AUF EINER SCHIEFEN EBENE AUF?

 

Um ein Gerüst auf einer schiefen Ebene richtig aufzustellen, ist der Untergrund entsprechend zu vorbereiten.  Im Boden sind horizontale "Terrassen" mit einer Breite von mindestens 80 cm auszugraben. Wenn die Neigung des Geländes 10% überschreitet, ist eine zusätzliche Verstrebung, die etwa 20 cm über dem Gelände entlang der Neigung anzuschrauben ist, anzuwenden.  Die Strebe ist am Gerüstrahmen mit  einem Drehgelenk festschrauben. Um Höhenunterschiede im Gelände zu korrigieren, sind  verstellbare Füße unterschiedlicher Höhe zu verwenden (denken Sie daran, sie nicht zu hoch rauszudrehen). Bei großen Höhenunterschieden sind Ausgleichsrahmen, die in den Abmessungen 50 cm, 100 cm und 150 cm erhältlich sind, zu verwenden.  Ähnlich verfährt man auf einem Untergrund, der mit Beton oder Asphalt bedeckt ist, wobei in diesem Fall spezielle Füsse mit kippbarer Basis, die gegen Verrutschen gesichert sind, zu verwenden sind.

 

SIND BORDBRETTER IMMER NOTWENDIG?

Nach den Vorschriften und Regeln für die Montage und Verwendung von Gerüsten ist ein Kantenbrett (Bordbrett) ein notwendiges Element. Immer! Es ist ein Bestandteil eines Geländers,  das  für Systemgerüste in einer Höhe von 1m angebracht werden soll. Das Kantenbrett muss 15 cm hoch (2,5 cm dick) sein. In der Mitte der Höhe ist ein zusätzliches Zwischengeländer in der Weise anzubringen, die wirksam gegen Abstürzen schützt. Bei PD-Gerüsten verwenden wir Halter für Handläufe und Bordbretter, die bereits vom Hersteller installiert wurden. Eine anderes Thema ist ein internes Handläufe, das installiert werden muss, wenn das Gerüst mehr als 20 cm von der Gebäudewand entfernt ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass dieser Abstand vom Rand der Plattform und nicht vom Gerüstrahmen gezählt wird. Von innen ist auch ein volles Geländer, d.h. 2 Handläufe und ein Bordbrett,  vorzusehen.  Um diese  zu installieren, haben wir spezielle Verbinder für Handläufe und Bordbretter, oder, optional,  einen Rahmen zur Montage von Handläufen von innen, zu verwenden.

WIE VIELE STREBEN GEBEN WIR PRO SET?

 

Nach der polnischen Norm sind mindestens zwei Streben pro Etage anzubringen.  Das Verstrebungssystem ist der Montage- und Bedienungsanleitung zu entnehmen.  Zu diesem Zweck sollten wir uns mit dem beschreibenden Teil und den Montageplänen vertraut machen. Die allgemeine Regel ist, dass der Abstand zwischen benachbarten Verstrebungsreihen nicht größer wird.

ICH BAUE DAS GERÜST AN EINEM BÜRGERSTEIG AUF. MUSS ICH SCHUTZNETZE VERWENDEN, ODER SIND SIE NICHT NOTWENDIG?

 

Nach den Bestimmungen der Verordnung des Infrastrukturministers über den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Bauarbeiten  vom 6. Febraur 2003 (Gesetzblatt: Dz.U. Nr. 47 Pos. 401)  ist jedes Gerüst, das sich auf Straßen, Wegen und Gehwegenbaufgestellt ist, mit einer Schutzüberdachung und Abdeckung aus Schutznetzen abzusichern.  Es ist jedoch zu beachten, dass die Verwendung von Schutznetzen von der Verpflichtung zur Verwendung eines vollständigen Geländers, d.h. zwei Handläufe und ein Bordbrett, in keinem Fall freistellt.

BRAUCHT EIN EINFACHES GERÜST DES GLEITSYSTEMS (7 m Höhe) AUCH EINEN GERÜSTINSTALLATOR? GIBT ES EINEN KURS FÜR DIE ZUSAMMENBAU VON NUR EINEM DIESEN GERÜST, DER MIT DEM RECHT ENDET, ES ZU FESTLEGEN, UND MUSS NICHT SO VIEL ZEIT GEHEN, WIE DER KURS FÜR ANDERE, KOMPLEXERE GERÜSTE?

Nach polnischem Recht gibt es unabhängig von ihrer Art nur die Qualifikation eines Gerüstbauers. Unabhängig davon, ob die kleinsten mobilen Gerüste oder die größten Konfigurationen von modularen Gerüsten oder Fassadengerüsten montiert oder demontiert werden, müssen Sie über die Qualifikation für Gerüstmonteure verfügen. Um solche Qualifikationen zu erhalten, müssen Sie einen 80-stündigen Kurs (einschließlich praktischer Kurse) absolvieren und eine "staatliche" Prüfung in einem vom Institut für Mechanisierung des Bauwesens und Bergbaus akkreditierten Ausbildungszentrum ablegen. Die Montage von Holzgerüsten ist ein anderes Thema, da die Befugnisse des Monteurs nur für Metallgerüste gelten. Wir empfehlen die Website www.kursmontera.pl, auf der Sie alle notwendigen Informationen finden.

ICH MÖCHTE EIN GERÜST KAUFEN, DAS ICH FÜR DEN BAU VON GEBÄUDEN VERWENDEN WERDE. KANN ICH 3M LANGE PLATTEN DES SIEBENRAHMENS VERWENDEN?

Um Maurerarbeiten ausführen zu können, müssen Sie zunächst einige zusätzliche Bedingungen erfüllen. Schwere Arbeiten können nicht ausgeführt werden - solche Arbeiten umfassen Maurerarbeiten von einem Rahmengerüst mit einer Rahmenbreite von 70 cm. Für diese Arbeit benötigen wir einen Rahmen mit einer Breite von mindestens 1 m. Außerdem können Plattformen mit einer Länge von 3 m und maximal 2,5 m nicht verwendet werden. Auch für den Umfang der Arbeiten, nach denen Sie fragen, würde ich vorschlagen unser PD 100 Rahmengerüst (1 m breiter Rahmen) und Plattformen 2,5 m, die gemäß der 4. Lastklasse 3 kN / m2 der Plattformoberfläche beladen werden können. Bitte benutzen Sie zusätzlich das sogenannte In den Rahmen eingeschraubte Traversen ermöglichen eine reibungslose Einstellung der Höhe der Arbeitsbühne.

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